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Landeshauptstadt Düsseldorf
Der Seniorenbeirat

Horst Graß
Vertreter für den Stadtbezirk 5


Nagelsweg 78
40474 Düsseldorf

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Telefax
0211.470 40 00
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E-Mail
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Seniorenbeirat
Landeshauptstadt Düsseldorf





Düsseldorf, August 2007


Es wird heiß für Senioren

Ob die neuesten Berichte über das Weltklima bei den Menschen etwas Menschen bewirken werden? Mit dieser Deutlichkeit ist noch nie auf die zu erwartenden Klimaveränderungen hingewiesen worden.

Als Seniorenbeirat der Stadt Düsseldorf habe ich mich verpflichtet für die Belange der Senioren/innen einzutreten und will das hiermit auch weiter tun. Seit einigen Jahren gibt es nun auch in unseren Breitengraden Erwärmungen, die uns im April-August Temperaturen bis zu 40 Grad bringen Vor einigen Monaten habe ich schon einmal daran erinnert, dass die Bewohner in den Senioreneinrichtungen bei diesen Temperaturen sehr leiden, weil in den meisten Einrichtungen keine Klimaanlagen oder ähnliches vorhanden sind. Bisher habe ich nur wenig Resonanz für dieses Thema erhalten. Es muss aber jetzt mal Vorsorge betrieben werden.

Klimaanlagen sind nicht das Allheilmittel, da diese durch ihren hohen Energieverbrauch letztendlich Mitverursacher des Klimawandels sind. Es gibt jedoch heute schon CO-2 gedrosselte Klimaanlagen. In Neueinrichtungen für ältere Menschen kann man geeignete Vorkehrungen treffen, die eine Linderung der Hitze zur Folge haben. Eine gute Isolierung von Dächern und Außenwänden. Mehrfachverglasung bringen merkliche Erleichterung. Mindestens sollte es aber einen kühlen Aufenthaltsraum geben, in dem man sich bei der größten Hitze des Tages aufhalten kann. Möglich sind auch hitzeabweisende Klarsicht-Folien die an allen Fenstern angebracht werden können.

Darüber hinaus kann jeder durch Verdunkeln der Raume dazu beitragen, dass diese nicht überhitzt werden. Die Fenster tagsüber geschlossen halten, sollte eine weitere Maßnahme sein so wie es in südlichen Ländern schon immer praktiziert wird. Wichtig ist, dass diese Verhaltensregeln den älteren Menschen vermittelt werden. In Alteneinrichtungen müssen diese Vorkehrungen vom Pflegepersonal übernommen werden.

Einige Klimafirmen haben mir versichert. dass auch preiswerte Nachinstallationen in Privathäusern bzw. Mietwohnungen durchaus möglich sind. Sie bieten dabei vorher kostenlose und fachmännische Beratung an. Heime, Residenzen und ambulante Pflegedienste sollten jetzt schnell darüber nachdenken wie sie der kommenden Hitzewelle begegnen wollen. Dabei ist selbstverständlich nach Lösungen zu suchen die gesundheitlich verträglich und technisch ausgereift sind.

Zum Wohle unserer älteren Mitbürger müssen wir jetzt mit dem Nachdenken beginnen und nicht erst wenn die Hitze da ist.