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Landeshauptstadt Düsseldorf
Der Seniorenbeirat

Horst Graß
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Seniorenbeirat
Landeshauptstadt Düsseldorf





Düsseldorf, Oktober 2007


Sitzen soll Spaß und nicht krank machen

Seit Urzeiten leiden ältere Menschen an Rückenproblemen. Dies hängt sicherlich mit dem natürlichen Verschleiß von Bandscheibe bzw. Wirbelsäule zusammen. Fehlende Beweglichkeit bzw. mangelnde sportliche Betätigung sind ebenfalls Gründe für diese Beschwernisse Zusätzlich wird unser Rücken durch unser vieles Sitzen strapaziert. Irgendwo sitzen wir, fast den ganzen Tag. Zuhause, im Büro und auch sonst, überall heißt es: nehmen Sie doch bitte Platz.

Diese Erkenntnis ist natürlich nicht neu und nicht umsonst hat man in der Büromöbelbranche schon lange erkannt, das Steharbeits- und Sitzarbeitsplätze kombiniert werden sollen.

Wenn wir nun schon registriert haben, dass der Mensch eine große Zeit seines Lebens im sitzen verbringt, sollte jetzt ganz schnell auf die Qualität des Sitzmöbels bzw. auf seine Ergonomie geachtet werden.

Als Seniorenbeirat der Stadt Düsseldorf komme ich fast täglich in Bereiche, wo Besucherstühle und Wartezimmermöbel eine untergeordnete vernachlässigende Rolle spielen. Obwohl mehr und mehr Menschen im Alltag mit einer langen Warte- bzw. Gesprächsphase konfrontiert sind, wird der Ergonomie des Stuhles zu wenig Beachtung geschenkt. Dabei kann ein Besucherstuhl viel dazu beitragen, dass langes Sitzen nicht zur Strapaze wird.

Im Wartezimmern von z. B. Ärzten, Rechtsanwälten. Notaren oder Behörden kann der Besucherstuhl aus gutem Stoff- oder sogar Lederbezug sein, er kann optisch wunderschön aussehen, aber für unseren Rücken ist er eine Kriegserklärung.

Was ist zu tun? Wie kann man diese Probleme lindern? Die Lösung ist eigentlich ganz einfach. Es gibt eine Menge von Stuhlherstellern, die Wartezimmerbestuhlungen herstellen, bei denen die Rückenlehnen so konzipiert sind, dass sie eine Entlastung der Rückenmuskulatur durch die unabhängige Anpassung der Rückenflüge bewirken. So gibt es zum Beispiel den „duo back“ mit seinen zwei seitlich nach rechts und links und von oben nach unten bewegen lassen und somit ca. 50% Entlastung der Bandscheibe bewirken. Dieses Sitzprinzip beugt Rückenschäden vor und ist sogar ein von Orthopäden anerkanntes Hilfsmittel. Die Industrie stellt auch Besucherstühle her, bei denen die ganze Rückenlehne nur einfach etwas gewölbt ist und sich damit wohltuend gegen die Wirbelsäule presst.

Die Preise für solche angenehmen und gesundheitlich zu empfehlenden Sitzmöbel sind genau so hoch, wie die erwähnten Folterstühle oder unwesentlich teurer.

Bei Neueinrichtungen oder Neubeschaffung von Stühlen und Sesseln sollte zukünftig an diejenigen gedacht werden, die manchmal lange Wartezeiten auf ihnen verbringen müssen.